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23. Juni 2012

Die fleissigen Bienen beim Heuen und neu packen die Gäste der Alpine Lodge Gstaad - Saanen mit an.


Prächtige Bergmatten, sattgrüne Alpweiden und üppige Kräuterteppiche: Die Natur verwöhnt das Saanenland. Damit die Wiesen der Region Gstaad weiterhin ihren lieblichen Stempel aufdrücken, pflegen die einheimischen Bauern ihr Land mit viel Fleiss, Wissen und Liebe. Neu können die Gäste der Alpine Lodge Gstaad - Saanen mit anpacken.

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Der Duft des frisch gemähten Grases schlängelt sich in die Nase. Wer die Augen schliesst und das Wiesenparfüm tief einatmet, spürt Kraft für neue Taten. Und diese kann die Familie Reichenbach gut gebrauchen.

Von Juli bis September 2012 greifen Alpine Lodge-Gäste der Familie Reichenbach aus Lauenen während der Heuernte unter die Arme. Am Nachmittag geht es los: Ab 13.30 Uhr weihen Julia und Ueli Reichenbach ihr neues Team in die Geheimnisse des Heuens ein.

   

Die Pausen haben es in sich:

Schon kurze Zeit später stehen die tüchtigen Heuer bereits im Einsatz: Sie rechen das gemähte Gras zusammen. „Dies hat jedoch seine Tücken“, weiss Ueli Reichenbach, „da einzelne Hänge steil sind.“ Ganz zum Schluss sammelt Ueli Reichenbach das Gras mit dem Ladewagen ein und befördert es in den Stall zu den Kühen und Pferden. Für ein feines Nachtessen steht den Vierbeinern somit nichts mehr im Wege.

Zwischendurch erfahren Alpine Lodge-Gäste während den Pausen allerlei Wissenswertes aus dem Leben einer einheimischen Bauernfamilie. Bei fünf Kühen mit Jungtieren, zehn Pferden – davon zwei Fohlen -, einem Hund und einer Katze bleibt genügend zu tun auf dem 14 Hektaren grossen Betrieb. Allerdings können die Reichenbachs von der Landwirtschaft alleine nicht leben. „Als Zusatzerwerb bieten wir Kutschenfahrten an und sind in der Pferdezucht aktiv“, erzählt Ueli Reichenbach. Auch das Einfahren für künftige Kutschenfahrten und das Anreiten von Jungpferden zählt zu den wirtschaftlichen Standbeinen der Familie. Julia und Ueli Reichenbach führen den Betrieb in der vierten Generation.Lauenen_see10

Hobelkäse gegen Bärenhunger:

Gegen 17 Uhr ist das Tagwerk vollbracht und langsam knurrt den Alpine Lodge-Gästen sicherlich der Magen. Mit dem selbst gemachten Hobelkäse der Familie Reichenbach, einem kräftigen Schluck Bergquellwasser oder einem süffigen Weisswein aus der Region verfliegen Hunger und Durst im Nu. Ein erlebnisreicher Tag neigt sich dem Ende zu.





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