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28. August 2014

Mit Schmelz - Fondue to go im Gstaad - Saanenland

Man muss schon ein verdammt harter Brocken sein, um in dem überdimensionalen Holztopf nicht gleich dahin zu schmelzen. Das einem Fondue-Gefäß nachempfundene Möbel samt integrierter Sitzbank und Tisch befindet sich am Rand einer Wiese oberhalb von Schönried im Saanenland. Ringsum im kniehohen Gras singen die Heuschrecken. Am Himmel segeln Schwalben, im Hintergrund stehen die schneebedeckten Dreitausender des Berner Oberlandes. Dann rattert auch noch die goldgelbe Montreux-Oberlandbahn vorbei, es ist purer Kitsch 

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Jetzt erst mal die Fondue-Pfanne aus dem Rucksack holen, den Spiritusbrenner anzünden und den Schweiß von der Stirn wischen. Es ist heiß, kein Baum spendet Schatten. Die Käsefondue-Mischung köchelt vor sich hin. Käsefondue bei der Hitze? Da müssen wir jetzt durch. Schließlich ist das hier der "Fondueweg". Und mit Weißwein aus dem Plastikbecher schmeckt die Käsemischung auch im Sommer gar nicht schlecht. 

Sportlich stellt der etwa zehn Kilometer lange Fondueweg im Berner Oberland keine große Herausforderung dar - mit so viel Käse im Magen wäre das auch eher schwierig. Das Konzept dieses Themenweges ist denkbar einfach: Am Vortag bestellt man in der Molkerei Schönried für 18 Franken (15 Euro) pro Person eine einfache Fondue-Zubereitung; für 21 Franken ist das Champagner-Trüffel-Fondue zu haben. Am nächsten Morgen holt man den mit allen Utensilien gepackten Rucksack in der Molkerei ab und folgt dann den hölzernen Wegtafeln mit Fonduesymbol. Ringsum auf den kräuterreichen Almen weiden Kühe, deren Milch in mehreren örtlichen Molkereien zu Käse verarbeitet wird. Warum also das Schweizer Nationalgericht nicht einmal dort verspeisen, wo es herkommt - inmitten dieser großartigen Natur? 

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Kaum ist der Topf leer gekratzt, zieht ein Gewitter auf. Der Bauer bietet Unterschlupf im Schuppen 

Zwar gilt traditionell eher der Winter als typische Fondue-Jahreszeit. "Aber in der frankofonen Schweiz, die gleich hinter dem nächsten Bergkamm beginnt, wird es genauso in der warmen Jahreszeit gegessen", sagt Günter Weilguni. Er ist eben Tourismusprofi und weiß, wie man Angebote verkaufen muss. Der umtriebige Hotelier begleitet seine Gäste manchmal auf Fondue-Wanderungen. Der Weg zum Platz mit dem hölzernen Riesen-Fondue-Stelle führt an mampfenden Kühen vorbei und an einem Bauernhof im typischen Chalet-Stil. An der dunklen Holzfassade über dem Hauseingang hängen große Kuhglocken: Erinnerungen an den Almabtrieb, der für ihn leider vorbei sei, wie der Bauer Hans Haldi klagt. "Mit zehn Hektar Wiesen kann man nicht überleben." 

Weilguni kennt den älteren Mann, um dessen schmale Hüften ein viel zu weit geschnallter Gürtel schlackert. Die Bekanntschaft erweist sich als nützlich. Denn während der Hotelier seinen Gästen zeigt, wie man mit einer aufgespießten Brotrinde die letzten Käsereste vom Boden des Fonduetopfes kratzt, türmen sich über den 3210 Meter hohen Teufelshörnern blauschwarze Wolkenberge. Jetzt weht sie ein kühler Wind heran, und es folgt ein gewaltiges Sommergewitter. "So kann es gehen beim Freiluft-Fondue", sagt der Bauer Haldi. Er bietet seinen Holzschuppen zum Unterstehen an. Weilguni findet, dass das Erlebnis gerade dank des Gewitters bestimmt in Erinnerung bleibe. Dass der Picknick-Fonduetopf trotzdem vielleicht ein Dach gebrauchen könnte, damit es den Gästen nicht in den Käse regnet, sagt er nicht. 

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Zurück am Startpunkt in der Molkerei Schönried, erklärt Käser Bruno Buchs, wie die Herstellung von elf Sorten Weich- Halbhart- und Hartkäse funktioniert. In einem mächtigen Kupferkessel werden 3000 Liter Milch auf 54 Grad erhitzt. "Jetzt im Sommer verarbeiten wir täglich drei gefüllte Kessel", sagt Buchs. Im Saanenland gebe es etwa 7000 Bewohner und die gleiche Anzahl von Kühen, "eine ausgewogene Mischung", findet Buchs. Den hiesigen Menschenschlag charakterisiert er als fleißig und wortkarg. Letzteres trifft auf ihn selbst allerdings nur bedingt zu. Über seinen aus silofreier Milch gemachten Käse redet er ähnlich wie Sommeliers über den Wein. Er spricht von einer besonderen "Teigigkeit", "Mineralität" und behauptet, dass der Alpkäse diesseits des Berges Vanel anders schmecke, als jenseits. Wie sieht nun aber die ideale Fondue-Mischung aus? Da sei kein Geheimnis, sagt Buchs. Er verwende 60 Prozent Schönrieder Hartkäse und 40 Prozent Freiburger Vacherin, dazu einen säurebetonten Weißwein aus dem Wallis sowie einen Schuss Zitronensaft. "Wegen der sauren Böden und der speziellen Flora ringsum kann unsere Fondue-Mischung nicht kopiert werden." 

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Der Senner denkt nicht nur an seine Kühe, auch dem Dachs gibt er täglich etwas zu fressen 
 
Während Bruno Buchs in der Molkerei Schönried mit modernster Technik arbeitet, wird auf der Alp Beust noch immer wie vor Jahrhunderten gekäst. Man erreicht die auf 1700 Metern gelegene Alm über einen schönen Wanderweg. Drinnen erhitzt Willi Bach über dem offenen Feuer mitten in der Wohnküche täglich die Milch seiner 15 Kühe, um daraus schmackhaften Käse zu machen. Der kräftige, groß gewachsene Anfangssechziger mit den mächtigen Händen legt Wert darauf, dass sich auf seiner Alp nicht nur die Menschen und Nutztiere wohlfühlen, sondern auch ein Dachs: "Dem stelle ich abends immer die Essensreste vor die Tür." Auch auf ein Bachstelzenpaar weist er die Besucher hin, das in einem Nest hinter dem Holzstapel seine Jungen aufzieht. Für das Fondue unterwegs gibt Bach den Gästen seinen "Chüschtigen" mit, einen mindestens sechs Monate gelagerten und fein gehobelten Alpkäse. Er empfiehlt, die Richtung zum Col de la Videman einzuschlagen, man wandere dort auf "dem schönsten Aussichtsbalkon der ganzen Westschweiz". 

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Wie recht der Älpler damit hat, wird klar, sobald man dort oben die Beine über eine Felskante baumeln lässt und mit Blick auf das grüne Gewoge tief unten zum zweiten Mal sein Fondueset auspackt. Und klar wird jetzt auch, warum Willi Bach, wie er erzählte, während eines Kanada-Urlaubs bereits nach fünf Tagen wieder zurück nach Hause wollte: So schön wie hier lässt sich nirgends sonst ein Open-Air-Fondue zubereiten.

Von Helmut Luther, Süddeutsche Zeitung

01. Juli 2014

Fondueland Gstaad

Im Fondueland Gstaad, einer Erweiterung des bestehenden Fondue-Weges, freuen sich die Wanderer auf ein besonderes Open-Air-Erlebnis. Mit dem umfänglich ausgestatteten Fondue-Rucksack, erhältlich in der Alpine Lodge,  können sie während ihrer Tour in eigens dafür eingerichteten Hütten ein Picknick auf original Schweizer Art erleben. Als originelle Attraktion steht ab sofort auch ein überdimensionales Caquelon, der traditionelle Topf zur Zubereitung von Käsefondue, als einladende Sitzgelegenheit zur Verfügung.

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Sommerfondue auf der Sonnenterrasse

Auf der Schönrieder Sonnenterrasse „Relleri“ gibt es vieles zu geniessen: die Fernsicht über das Saanenland, das weitläufige Wandergebiet, die Rodelbahn- und einen sommerlichen Fondueplausch. Mit dem gefüllten Fondue-Rucksack fährt man mit der Rellerli-Gondelbahn zur Bergstation hinauf und wandert von dort den Wegweisern des Fondueweges nach. Unterwegs legt man eine Pause ein und probiert das mitgebrachte Fondue, entweder in der freien Natur oder an einem der zur Verfügung stehenden Fondue-Hüttli.

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01. Mai 2012

News aus der Alpine Lodge Gstaad Saanen

Winter 2011/12

Mit der Mitte April zu Ende gehenden Wintersaison 2011/12 sind wir trotz spät aber dann umso stärker einsetzendem Schneefall, unsicherer Wirtschaftslage und starkem Franken sehr zufrieden. Mit einer Zimmerbelegung von 85 Prozent im Januar und 94 Prozent im Februar konnten wir eine sehr gute Auslastung verzeichnen. Die Umsätze konnten im Winter 2011/2012 um 3 Prozent gesteigert werden.

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Sommer 2012

Der Sommersaison 2012 sehen wir, trotz anhaltender Frankenstärke und wegen der unsicheren Wirtschaftslage eher zurückhaltendem  Konsumverhalten zuversichtlich entgegen. Die Nachfrage verläuft sehr gut und zum jetzigen Zeitpunkt liegen die Buchungsstände für die Monate Juni, Juli und August über den Vergleichswerten des Vorjahrs.

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News

Vor zwei Wochen hat uns die „Sternekommission“ von Hotelleriesuisse geprüft und die Alpine Lodge mit stolzen 451 Punkten bewertet (ein Drei-Sterne-Haus muss min. 250 Punkte und ein Vier-Sterne-Haus min. 350 Punkte erreichen). Weil dies eher unserer gelebten Philosophie entspricht, werden wir es aber trotzdem bei drei Sternen belassen und das Haus als „Drei-Sterne Superior“ im Markt positionieren. Weiterhin ganz nach dem Motto: Lieber die Erwartungen der Gäste übertreffen!

Neu:

Unter dem Motto «Unbezahlbarer Mehrwert» bietet die Alpine Lodge ihren Gästen während der Sommersaison die kostenlose Teilnahme an der Outdoor-Programm des Alpinzentrums Gstaad an. Zur Auswahl stehen Aktivitäten wie beispielsweise Flossbauen für Kinder, Familien-Rafting, Schnupperklettern, Klettersteig, Abseilen, Flying Fox, Trottinett-Abfahrt, Piraten-Schatzsuche und mehr. Sämtliche Aktivitäten werden von professionell ausgebildeten Mitarbeitern des Alpinzentrums begleitet und werden unter Befolgung der strengen Sicherheitsvorschriften durchgeführt.

Neu:

Gäste der Alpine Lodge können sich kostenlos ein iPad ausleihen mit über 40 geladenen Spielen ausleihen. Auf den iPads können auch Zeitungen gelesen, Skype genutzt werden und vieles mehr.

Neu:

Um das wunderschöne Saanenland auf sportliche aber dennoch entspannende und erholsame Weise zu entdecken, stehen den Gästen der Alpine Lodge nun auch Elektro-Velos der Marke Flyers zur Verfügung.

Neu:

Wanderverdruss beim Nachwuchs? Nicht in der Alpine Lodge. «GPS-Wandern verbunden mit Schatzsuche» heisst die Zauberformel für die Wanderfamilie, welches den Kindern eine spannende, abwechslungsreiche und «leichtfüssige» Wanderung verspricht – und auch die «grossen Kinder» ihren Spass daran haben. Ausgerüstet mit einem kostenlos ausgeliehenen Garmin-GPS-Gerät (Navigationsgerät) geht es auf die «elektronische Schnitzeljagd».

Investitionen

Im Herbst 2011 wurden einige weitere Zimmer komplett renoviert und neu möbliert. Ebenfalls wurde die Küche mit neuen Geräten ausgestattet, die Neugestaltung des Eingangsbereichs fertig gestellt und auch die Aussenfassade hat ein neues Outfit erhalten.

Auch im laufenden Jahr stehen weitere Investitionen auf dem Programm:

Mit einem Investitionsvolumen von CHF 240'000.- werden sämtliche Badezimmer erneuert und mit einer innovativen Technologie ausgestattet. Dank der «Kombination» von Lavabo und Toilette kann spürbar Wasser gespart werden. Das System filtert das Abwasser aus dem Wachbecken und verwendet es anschliessend für die Toilettenspülung.

Erneuert wird auch das ganze Heizungssystem. Für dieses Projekt sind Investitionen von CHF 280'000.- budgetiert.

29. Mai 2011

Die 125 besten Hotels der Schweiz - die Alpine Lodge ist wieder mit dabei!

So wurde bewertet:


Karl Wild ist Verfasser des Hotel-Ratings der SonntagsZeitung, das zum zehnten Mal erscheint. Er und sein Team, ein Dutzend Spezialisten aus Hotellerie und Tourismus sowie Vielreisende, haben alle im Hotel-Rating aufgeführten Häuser besucht. Um die Chancengleichheit zu wahren, werden nur Hotels mit mindestens zwölf Zimmern und eigenem Restaurant aufgenommen.

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Wichtigste Grundlage für das Rating bilden die folgenden Kriterien:

- Wertung der massgeblichen Hotel- und Restaurantführer
- Qualitätskontrollen führender Hotelvereinigungen
- Investitionstätigkeit
- Gastfreundschaft
- Charisma und Innovationsfreude des Hoteliers
- Charakter und Originalität des Hauses
- Lage, Umgebung und Freizeitangebot
- Preis-Leistungs- Verhältnis
- Kategorienspezifische Angebote
- Subjektiver Gesamteindruck

08. November 2010

Im Hexenkessel für den guten Appetit

Kochen heisst,  minutiös planen, da können auch Hobbyköche ein Wort mitreden. Ein Tag mit Küchenchef der Alpine Lodge René Schmeer und sein Team. 

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Montag, 08:00 Uhr: René Schmeer kommt nach dem freien Wochenende in die Alpine Lodge Küche. Und schon muss er notfallmässig an die Arbeit. Die Sandwiches für ein Catering des Eventanbieters Alpinzentrums Gstaad sind nicht bereit. Jemand aus seinem Team hat den Auftrag übersehen.

Trotz minutiöser Planung passiert immer wieder Unvorhergesehens. Für einen dichtgedrängten Tag wie heute, 40 zusätzlichen 3-Gang-Businessmenus am Mittag, einem Grill-Lunch für weitere 30 Personen und 65 Halbpensions-Menüs am Abend, da können Unachtsamkeiten fatale Folgen haben.

Nach der ersten Aufregung nimmt René Schmeer seine vorgesehene Arbeit in Angriff. Im Büro stapeln sich Ordner mit Listen, fein säuberlich vorbereitet, mit deren Hilfe der Küchenchef optimal planen und einkaufen kann.

08:30 Uhr: Rundgang im Kälteraum, im Freezer und im Tagesfrigo im Untergeschoss: Lamm, Fisch, Fleisch, Milch, Käse, Eier alles wird in wenigen Minuten überprüft. Zurück in der Küche, erledigt René Schmeer die ersten Telefonate mit den Lieferanten.

09:00 Uhr: Rapport. Wenige Worte zum Ablauf am Vorabend. Dann wird nochmals der Tagesablauf diskutiert. Die Vorbereitungen des Koch-Teams haben natürlich schon begonnen. Jeder weiss, was er zu tun hat. Dennoch für die 40 zusätzlichen 3-Gang-Menüs ist ein spezieller Aufwand notwendig. Ein Muster für den Avocado-Fächer mit Salaten als Vorspeise wird präpariert, ebenfalls für das Dessert mit acht verschiedenen Früchten und drei Glacés. Und nicht vergessen, einmal salzlos als Hauptspeise. Für den Hauptgang wird das Gemüse noch vorgekocht, sowie Kalb und Schwein angebraten. Das Rind des Trois-Filet kommt erst kurz vor dem Service auf den Teller. Nochmals wird der Ablauf besprochen.

09:15 Uhr René Schmeer ist wieder am Telefon. In der Küche wird ein Gang höher geschaltet. Die Köche beginnen mit den letzten Vorbereitungen. Früchte präparieren, Gemüse kochen, Avocados schneiden, Salate waschen. Der Tag hat nun richtig begonnen. Ueberall herrscht Kessel- und Geschirrtreiben. Es wird lauter. Eine weitere Viertelstunde später hat René Schmeer alles Notwendige zusammen bestellt. Während der Kaffeepause um 09:45 Uhr wird deutlich, dass für die Avocado-Zubereitung Not am Mann ist. Das Team ist infolge Krankheit unterbesetzt. René Schmeer packt den Schäler, hilft seinem Mitarbeiter. Nach einer Stunde ist die Vorspeise bereit. Kaum ist er hier fertig, wechselt er zum Hauptgericht. Nochmals werden die Oefen getestet. Das Gemüse gekostet. Alles in Ordnung. Weitere 20 Minuten hilft er, die Teller zu garnieren. Wo ist das salzlose?

Zwischendurch verschwindet René Schmeer in sein Büro und erledigt die letzten Bestellungen. Mittlerweile ist es 11:30 Uhr. In der Küche scheppert es. Die Desserts werden aufgereit. Glacékugeln müssen abgestochen und im Frigo zwischengelagert werden. Mango fehlt. Schnell nachrüsten. 11:55 Uhr: Die Vorspeise erhält mit der Vinaigrette den letzten Schliff. René Schmeer schaut auf die Uhr. Er organisiert, sagt, wer welchen Handgriff tun muss, wenn die 40 Essen auf einmal ausgegeben werden müssen. Noch ist es nicht soweit. Unterburch. Das Seminar dauert etwas länger, das Mittagessen verschiebt sich um mindestens 20 Minuten.

12:40 Uhr: Der Startschuss erfolgt. Kochhände schieben, schöpfen, drehen, wenden, geben den letzten Schliff am Trois Filets. Die Hektik hat ihren Höhenpunkt erreicht. Nach fünfzehn Minuten ist der Spuk vorüber. Im stehen isst René Schmeer, testet, ist zufrieden, möchte das nächste Mal aber etwas anderes ausprobieren.

René Schmeer freut sich heute auf einen geruhsamen Abend. Die 65 Menüs am Abend schafft seine Crew auch ohne ihn.   

 





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