2 posts categorized "Flugplatz Saanen"

01. August 2014

Lautlos über das Saanenland gleiten

Auch aus der Vogelperspektive ist das Saanenland wunderschön zu betrachten. Zum Beispiel aus dem Segelflugzeug.

Die Segelflieger besitzen das grosse Privileg, das leuchtende Grün der Wiesen, die sanften Hügel und stolzen Berge, die schroffen Felsen, romantischen Seen oder die satten Wiesen mit weidenden Tieren und farbenfrohen Blumen in aller Ruhe zu geniessen. Für einige Momente verlässt man das Tal und ist verzückt vom weiten Blick über das Saanenland und die umliegenden Regionen.

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Regelmässig starten die Segelfliegerinnen und Segelflieger vom Flugplatz  Saanen und gleiten lautlos durch den tiefblauen Himmel.

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Mitfliegen möglich, wer Lust hat, mit einem Segelflugzeug das Saanenland zu entdecken, kann sich telefonisch beim Flugplatz Saanen (033 744 40 25) nach den jeweiligen Mitflugmöglichkeiten erkundigen.

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In Saanen sind während der Segelfluglager bis Mitte August 2014 immer wieder Plätze frei. Gäste der Alpine Lodge können sich bei Interesse bei der Rezeption oder direkt beim Flugplatz in Saanen melden.

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27. Januar 2012

Im Rückwärtsgang den Steilhang hinunter

Seit dem 5. Januar führt BMW Schweiz seine Wintertrainings auf dem Flugplatz Saanen durch. Seit 17 Jahren finden die Trainings im Saanenland statt  und bringen so jährlich zwischen 500 und 550 Gäste in die Region. Ein Tag beim Wintertraining in Gstaad - Saanen:

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Den Hang zur Geschwindigkeit hat Steffi von Siebenthal immer noch. Die Snowboardweltmeisterin aus dem Jahr 2001 liess es sich am vergangenen Mittwoch nicht nehmen, beim BMW-Wintertraining teilzunehmen und wagte sich an Drifts auf der nass-kalten Fahrbahn. Dabei kam sie auch manchmal ganz schön ins Schleudern. Auch Daniel Leuenberger vom Hotel Solsana hatte Spass beim Driften auf dem Flugplatzgelände. Doch es geht bei dem Wintertraining nicht nur um den Spass am Autofahren und das Austesten der neuesten BMW-Modelle. «Haptsächlich geht es darum, den Teilnehmern Sicherheit im Strassenverkehr zu vermitteln. Wie meistere ich Situationen im Verkehr bei Eis und Schnee? Welche technischen Systeme helfen mir und wie kann ich sie einsetzen?», seien die Hauptthemen der Trainings, so Veranstalter Klaus Töpfer.

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Wissenswertes im Theorieteil:

In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch hatte es viel Neuschnee gegeben. Viel zu tun also auch für Hans Allemann vom Alpinzentrum Gstaad, der mit seinem Team für die Präparation des Geländes zuständig ist. «Am liebsten haben wir es eigentlich, wenn es wenig Schnee hat, dafür aber eiskalt ist», erklärte Töpfer. «Auf einer eisharten Piste ist der Gripp der Reifen besser.»

Wissenswertes gab es für die 30 Teilnehmer bereits im Theorieteil zu erfahren. Was genau passiert bei Lastwechseln, Lenkmanövern und Gefahrenbremsung? «Der Bremsweg auf trockener Fahrbahn bei einer Geschwindigkeit von 50 km/h beträgt 15 Meter, das entspricht drei Autolängen. Bei Schnee sind es schon 46 Meter. Auf Eis sind es 138 Meter», erklärte Thomas Karl von BMW Deutschland bevor es für die Teilnehmer in die Autos ging. Welchen Unterschied es ausmacht, ob man mit Winterreifen oder ohne fährt, verdeutlichte Karl ebenso: «Bei einer Geschwindigkeit von 80 km/h beträgt der Bremsweg mit Winterreifen 67 Meter. Mit Sommerreifen kommen Sie erst nach 108 Metern zum Stehen und All-Terrain-Reifen brauchen 82 Meter.»

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Das Auto im richtigen «Griff»

Zu Beginn der praktischen Übungen lernten die Teilnehmer erst einmal, wie man in einem Auto «richtig» sitzt. Dann habe man ein Auto gerade in unsicheren Situationen im Strassenverkehr auch besser im Griff. Wer sich im Auto zurücklehnt wie auf einer Harley, habe jedenfalls nicht die sicherste Position, erklärten die Instruktoren. Im Slalomparcours ging es um das richtige Lenkverhalten. Dann wurden verschiedene Brems- und Kurvenmanöver geübt, Hindernisse umfahren das Fahren auf verschiedenen Belägen ausprobiert. Auf einer Fahrbahn, die unterschiedlich präpariert war, konnte gedriftet werden. Dabei wurde getesten, wie das Auto auf rutschigem Untergrund im physikalischen Grenzbereich reagiert. Am meisten Spass bereitete den Teilnehmern die Fahrt durch unwegseames Gelände mit den Offroad-Modellen der Automarke. Thomas Karl konnte dabei den richtigen und gefühlvollen Umgang in schwierigem Terrain vermitteln. Die ein- und ausgeschalteten Regelwerke der Autos zeigten zudem, wie sich das Verhalten der Fahrzeuge verändern kann.

Abfahrt im Rückwärtsgang

«Autofahren macht hungrig», war der allgemine Tenor der Teilnehmer vor der Mittagspause. Für das Catering während des gesamten BMW-Wintertrainings ist unser Schwesterhotel Landhaus und die Alpine Lodge zuständig. Nach der wohlverdienten Stärkung ging das Training dann weiter. Und wer von den Teilnehmern hätte geglaubt, sich zu wagen, im Rückwärtsgang einen Steilhang hinunter zu fahren? Am späten Nachmittag hatten dann alle das gute Gefühl, sich in diesem Winter bedeutend sicherer im Strassenverkehr bewegen zu können.

 





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